Das Projekt River erhält den ersten Preis von Porcelanosa Innenausstattung
Das Unternehmen zeichnete das Projekt eines Hauses auf dem Fluss mit 10.000 Euro aus
Am Freitag fand die Preisverleihung des 3. Designwettbewerbs im Rahmen der Ersten Innenarchitekturtagung der Firma in der Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia statt.
Porcelanosa Grupo schuf vor drei Jahren ihren eigenen Designwettbewerb, um die kreative Tätigkeit neuer und künftiger Profis in dieser Branche zu unterstützen. Der Wettbewerb richtet sich sowohl an aktive Fachleute als auch an Studenten in den letzten Semestern und hat aufgrund seiner multidisziplinären Ausrichtung die Teilnahme von Profis und Studenten aus dem Bereich des Industriedesigns, der Innenausstattung und auch aus der Architektur möglich gemacht.
Mit einem deutlichen Anstieg bei der Beteiligung ebenso wie bei der Qualität der Arbeiten konsolidiert sich der Designwettbewerb von Porcelanosa Innenausstattung Jahr für Jahr immer mehr als eine Referenz im Bereich des Innendesigns.
Bei dieser dritten Ausgabe sollten die Projekte das Innendesign für Wohnungen im Loftstil vorschlagen, mit weiten, offenen Räumen und unter Verwendung der natürlichen Erzeugnisse von L’Antic Colonial, der Firma der Gruppe, die sich auf die Herstellung von exklusiven Wand- und Bodenverkleidungen sowie Ausstattungen auf der Basis von edlen Materialien wie Naturstein oder Holz spezialisiert hat.
Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit ein wesentlich umfassenderer Aspekt der Gruppe Porcelanosa gezeigt, da bei den Projekten auch die Produkte der zur Gruppe gehörigen Firmen wie Noken, Gamadecor oder Systempool enthalten waren, die sich der Ausstattung von Küchen und Bädern widmen.
Die Zahl der Teilnehmer hat seit der ersten Ausgabe dieses Wettbewerbs vor drei Jahren außerordentlich stark zugenommen. Dieses Mal wurden insgesamt 309 Projekte vorgestellt, von denen 186 in der Kategorie der „Profis“ angehörten und die übrigen 123 beteiligten sich in der Gruppe der „Studenten“.
Der erste Preis der Kategorie „Profis“ mit 10.000 € ging an das Projekt „River“, das Innendesign eines auf einem Fluss gebauten Hauses, bei dem neben der Benutzung von natürlichen Materialien, hauptsächlich Holz und Stein, auch ein großes Wasserrad zur Energieversorgung vorgesehen ist.
Außerdem wurden folgende Projekte ausgezeichnet: Nohgaku, mit dem ersten Preis für Studenten, sowie MLH3 und Érase una vez cuatro gigantes (Es waren einmal vier Riesen) jeweils mit entsprechenden besonderen Erwähnungen.
Insgesamt beliefen sich die Preise auf einen Betrag von 18.500 Euro.
Die Jury setzte sich aus renommierten Fachleuten aus der Welt des Designs, der Architektur und der Innenausstattung zusammen, und zwar sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, darunter Joan Lao, Teresa Sapey, Tomás Alía, Isabel López, Fernando Salas oder Alfaro Hofmann sowie Cristina Colonques in Vertretung der Gruppe Porcelanosa.
Erste Innenarchitekturtagung
Die Preisverleihung war der Höhepunkt der ersten Innenarchitekturtagung von Porcelanosa Grupo, ein Diskussionsforum, zu dem das Unternehmen großartige Fachleute aus der Design- und Architekturbranche der Gegenwart und Zukunft rief, um die gegenwärtige Lage zu analysieren.
Fernando Salas, ein bekennender, uneingeschränkter Verfechter des Steins in seinen Projekten, schuf eine Analogie zwischen diesem Material und der menschlichen Haut, um die Gültigkeit von Naturstein bei der Außenverkleidung von Gebäuden zu unterstreichen.
Isabel López, Vizepräsidentin des FAD (Förderverein für dekorative Künste) und Innenausstatterin von bedeutenden Restaurants wie El Celler de Can Roca in Girona, argumentierte zu der Bedeutung des Holzes als Verkleidungselement zur Schaffung einer gemütlichen Atmosphäre.
Der Designer Joan Lao wies bei seinem Vortrag darauf hin, dass „die Industrie sich auf das Design konzentrieren muss, um die jetzige Situation zu überwinden“. Seiner Meinung nach hat die frühere Glanzzeit dazu geführt, dass die Firmen bequem geworden sind und ihre „kreativen Muskeln“ verschwunden sind. Als Lösung dazu schlug er die Ausarbeitung von Designprojekten auf der Grundlage von gut definierten Vorstellungen vor und wies darauf hin, man müsse sich jetzt vom Luxus hin in eine andere Richtung, nämlich eher zu Gesundheit, Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Harmonie bewegen.
Und schließlich untersuchte der junge Architekt Francisco Silvestre bei seinem Vortrag mit dem Titel „Fünf Häuser, ein Museum und ein Stuhl“ den Kreationsprozess, auf dem jedes seiner Projekte beruht und der auf der Analyse seiner Werke basiert.
An der ersten Innenarchitekturtagung und auch an der Preisverleihung des von Porcelanosa veranstalteten Wettbewerb waren knapp vierhundert Teilnehmer in dem unvergleichlichen Rahmen der Stadt der Künste und Wissenschaften anwesend.